St. Lambert Lambertsneukirchen

Kirche

Hauzendorfer Str. 3, 93170 Bernhardswald

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Pfarrbüro

Hauzendorfer Str. 6, 93170 Bernhardswald

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Öffnungszeiten

Fr: 09:00 - 10:00 Uhr

Kontakt

E-Mail: bernhardswald@bistum-regensburg.de

Telefon: 09463 / 205

Messner: Irene Bodenstein 09463 / 1498

Veranstaltungen dieser Pfarrei

Beiträge dieser Pfarrei

Kapelle Lehen

Die kleine Kapelle in Lehen ist ein stiller und beliebter Marienort in der Pfarrei Lambertsneukirchen. Die Marienkapelle (Beata Maria Virgo) wurde um 1900 errichtet und diente den Bewohnern des kleinen Weilers jahrzehntelang als Ort des Gebets und der Andacht. In den 1960er Jahren musste die ursprüngliche Kapelle wegen des Straßenbaus abgerissen werden.

Wenige Jahre später entstand an ihrer Stelle die heutige Kapelle, die seit etwa 20 Jahren wieder in ihrer jetzigen Form besteht. Sie wird bis heute gelegentlich genutzt. Mit ihrer schlichten Bauweise und der ruhigen Lage inmitten der oberpfälzischen Hügellandschaft verkörpert die Kapelle in Lehen die traditionelle Volksfrömmigkeit der Region.

Kapelle Wulkersdorf

Die Lourdes-Kapelle in Wulkersdorf ist eine kleine, aber beliebte Wallfahrtskapelle in der Pfarreiengemeinschaft Bernhardswald-Lambertsneukirchen. Sie wurde 1870 als Lourdes-Kapelle errichtet und im Jahr 1895 erweitert sowie feierlich eingeweiht. Die Kapelle ist der Muttergottes von Lourdes geweiht und strahlt bis heute eine schlichte, volkstümliche Frömmigkeit aus. Sie liegt idyllisch im Ortsteil Wulkersdorf der Gemeinde Bernhardswald und wird regelmäßig für Gottesdienste, Maiandachten und besondere Feiern genutzt. Mit ihrer ruhigen Lage inmitten der oberpfälzischen Landschaft dient sie den Gläubigen als Ort der stillen Einkehr und des gemeinschaftlichen Gebets.

Geschichte der Pfarrei

  • Die Pfarrei Lambertsneukirchen gehört zu den ältesten Seelsorgebezirken in der nördlichen Oberpfalz. Bereits 1326 wird sie erstmals urkundlich als „Nevnkirchen“ (Neukirchen) im Pfarreienverzeichnis des Bistums Regensburg erwähnt. Ihre Entstehung geht vermutlich auf die Rodungszeit des 11. und 12. Jahrhunderts zurück, als in der waldreichen Region um den Falkensteiner Vorwald neue Siedlungen entstanden und mit ihnen auch erste kirchliche Strukturen. Das Patrozinium des heiligen Lambert von Lüttich (auch Lambertus genannt) ist in dieser Gegend eher selten und weist auf eine frühe Gründung hin.

  • Im Mittelalter war Lambertsneukirchen eine eigenständige Pfarrei, doch ab dem 17. Jahrhundert verlor sie diese Selbstständigkeit. Seit mindestens 1675 wurde die Pfarrei von der benachbarten Pfarrei Pettenreuth mitversorgt. Das lag vor allem an wirtschaftlichen Interessen: Der Abt des Klosters Frauenzell und andere Grundherren wollten verhindern, dass durch die Abtrennung einer eigenen Pfarrei die Einkünfte des Pettenreuther Pfarrers geschmälert würden. Noch in der Bistumsbeschreibung von 1723/1724 wird Lambertsneukirchen ausdrücklich als Filiale der „Mutterpfarrei Pettenreuth“ geführt.

  • Die heutige Pfarrkirche St. Lambert geht auf einen ursprünglich gotischen Bau zurück. Im Jahr 1732 wurde die Kirche unter der Leitung des Pettenreuther Dekans Wolfgang Spirck barock umgestaltet und erweitert. Der Innenraum erhielt damals seine prächtige Ausstattung, darunter einen neuen Hochaltar (1732/33) mit Figuren des heiligen Franziskus, des heiligen Georg und des Kirchenpatrons St. Lambert. Die Kirche präsentiert sich seither als typisches Beispiel oberpfälzischer Barockkirchen – schlicht von außen, aber reich ausgestattet im Inneren.

  • Erst im Jahr 1783 wurde Lambertsneukirchen nach mehr als hundert Jahren wieder eine selbstständige Pfarrei. Dies markierte einen wichtigen Schritt in der kirchlichen Entwicklung des Ortes. Im 19. und 20. Jahrhundert blieb die Pfarrei überschaubar und eng mit dem dörflichen Leben verbunden. 1926 wurde die Gemeinde Lambertsneukirchen aufgelöst und größtenteils nach Hackenberg eingemeindet, die kirchliche Struktur blieb jedoch erhalten.

Jede unserer Pfarreien besitzt ihre einzigartige Geschichte, besondere Orte und bemerkenswerte Menschen. Gemeinsam bilden wir als lebendige Gemeinschaft die Pfarreiengemeinschaft zwischen 6 Kirchen und vielen Kapellen.

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