Mariä Himmelfahrt Irlbach

Pfarrkirche

Grünthaler Straße 7, 93173 Irlbach

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Pfarrbüro

Grünthaler Straße 5, 93173 Irlbach

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Öffnungszeiten

Di & Do: 09:00 - 12:00 Uhr

Kontakt

E-Mail: pfarramt@pfarrei-irlbach.de

Telefon: 09407 / 2675

Messner: Kollers 0176 61445000 oder 09407 / 90475

Veranstaltungen dieser Pfarrei

Beiträge dieser Pfarrei

Kapelle Grünthal

Die Kapelle wurde 1922 zunächst ohne Genehmigung gebaut. Erst hinterher wurde die Kapelle vom Landratsamt genehmigt. In seinem Brief vom 4. Sept. 1922 sucht Pfarrer Georg Schießl beim Ordinariat nach, die Kapelle am 17. Sept. bei einer Feldmesse weihen zu dürfen. Der Pfarrer entschuldigt sich für sein kurzfristiges Ersuchen, weil die Grünthaler nicht wussten, ob sie mit dem Bau fertig würden. Seit 1956 befindet sich der Altarstein aus dem damaligen Holzaltar der Kirche Irlbach in der Kapelle. Seitdem werden in der Kapelle in den Sommermonaten vierzehntägig Hl. Messen gefeiert.

Im Sommer finden abwechselnd in Grünthal und Thanhausen Mittwoch abends um 18 Uhr heilige Messen statt.

Kapelle Thanhausen

Geschichte
unserer
Pfarrei
Irlbach

Irlbachs Kirche, in diesem kleinen Dorf nördlich der Donau, hat eine faszinierende Geschichte! Seit dem 9. Jahrhundert spielte es eine wichtige Rolle in der Region. Die Kirche Mariä Himmelfahrt, die mit ihrem beeindruckenden gotischen Turm das Dorf überragt, entstand über Jahrhunderte hinweg.

 

Archäologen fanden Spuren früherer Kirchen, darunter eine Holzkirche aus der Zeit um 700! Irlbachs Geschichte ist mit den großen Heiligen St. Rupert und St. Wolfgang selbst verbunden!

Kapelle Abbach-Hof

An der Straße befindet sich eine neu renovierte Kapelle mit einer holzgeschnitzten Muttergottesstatue. Genutzt wird diese Kapelle gelegentlich bei Prozessionen und kleineren Andachten vom Frauenbund und MMC Irlbach. Innerhalb der Anlage des Abbach-Hofes fällt noch ein hoch aufragendes Gebäude an der Umfassungsmauer auf. Es handelt sich dabei um eine katholische Kapelle, die bei der Säkularisation 1803 in einen Speicher umgewandelt wurde. Die romanische Anlage wurde aus Sandsteinquadern erbaut. Die Apsis wurde abgerissen. Der Chorbogen ist halbrund. Das Langhaus war flachgedeckt, die Giebel noch romanisch. Im Westen sind Spuren einer gewölbten Empore, die auf zwei Jochen ruhte. Auf der Südseite führen etliche Stufen zum Eingang empor. Im Schiff sind beiderseits zwei rundbogige Fenster (0,57 m lichte Breite und 1,60 lichte Höhe). Auch vermauerte Fenster sind erkennbar.

Bei der Kirchenruine des Abbachhofes, die unter Denkmalschutz steht, handelt es sich um eine Kirche im Stil der Hauskapellen in Regensburg des 11. und 12. Jahrhunderts. „Hauskapellen besitzen in Regensburg durch das ganze Mittelalter besondere Bedeutung. Schon im 11. Jahrhundert bot uns St. Stephan ein höchst interessantes Denkmal dieser Art, dessen Anlage jetzt bezeichnend für die Wirkung der Kunst der Stadt auf die des Landes, bei einigen Schloßkapellen in der Umgebung von Regensburg, frei wiederholt wird. So finden wir im 12. Jahrhundert derartige einschiffige in zwei Jochen unterwölbte Kirchen mit unterwölbter westlicher Empore in dem eine Stunde östlich von Regensburg gelegenen Kreuzhof, in Abbachhof, anderthalb Stunden nördlich von Regensburg, in Schönfeld bei Altenthan, in Hof am Regen, in Aicholding bei Riedenburg.

Boneder Kapelle

Die Kapelle findet man im Wald über dem Roither Hang. Errichtet wurde die Kapelle von der Familie Boneder 1984. Von der Pfarrei Irlbach wird die Kapelle bei Bittgängen und Andachten aufgesucht.


Seit Bestehen der Pfarreiengemeinschaft Wenzenbach-Irlbach findet bei dieser Kapelle auch immer eine gemeinsame Andacht statt. 

Kapelle Gonnersdorf

Am 22. Januar 1901 frägt Pfarrer Franz Hirschberg beim Ordinariat an, ob in Gonnersdorf eine Kapelle gebaut werden darf. Die Gastwirtswitwe Barbara Weigert will eine Kapelle errichten und “darin das Bildnis der schmerzhaften Muttergottes bringen”. Der beigelegte Plan wird so nicht genehmigt, es soll besonders am Turm etwas geändert werden. Daraufhin wird am 25. Februar 1901 der ursprüngliche einfachere Plan eingesandt, den der Mann von Frau Weigert erstellen ließ. Die Genehmigung zum Bau wird am 1. März 1901 erteilt. Die Kapelle bleibt im Grundbuch dem Hofe zugehörig eingetragen. Die Familie verpflichtet sich zum Unterhalt der Kapelle. Heute beherbergt die Kapelle eine Muttergottesstatue. Sie wird als Altar für die Fronleichnamsprozession genutzt.

Kapelle Fußenberg

Die jüngste Kapelle in unserer Pfarrei ist die Kapelle in Fußenberg. 1992 beschloss der Schützenverein Gambachtal auf Anregung des damaligen Vorsitzenden das Projekt "Kapelle am Fußenbühl" anlässlich des 40. Vereinsjubiläums anzugehen. Eine Kapelle bei Roßbach stand Pate bei der Gestaltungsidee.

Mit vielen Stunden in Eigenleistung, Spenden und eigenen Geldmitteln errichtete der Schützenverein die Kapelle. Knapp ein Jahr nach Baubeginn war die Kapelle fertiggestellt und konnte im Rahmen des Vereinsjubiläums von Pfarrer Strunz am 03.07.1993 eingeweiht werden.

Von der Kapelle aus hat man einen herrlichen Blick in die Umgebung und die Lage an der Weggabelung lädt immer wieder Radfahrer, Wanderer und Spaziergänger ein, kurz zu verweilen, vielleicht ein Gebet zu sprechen und sich an der Natur zu erfreuen. Gerne wurde die Kapelle auch schon für Gottesdienste genutzt.

Jede unserer Pfarreien besitzt ihre einzigartige Geschichte, besondere Orte und bemerkenswerte Menschen. Gemeinsam bilden wir als lebendige Gemeinschaft die Pfarreiengemeinschaft zwischen 6 Kirchen und vielen Kapellen.

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