Verabschiedung von Pfarrer Alois Schmid
Ein bewegender und zugleich dankbarer Abschied prägte die Pfarreiengemeinschaft Bernhardswald mit Lambertsneukirchen, Pettenreuth und Kürn, als sich die Gläubigen von ihrem langjährigen Seelsorger Pfarrer Alois Schmidt verabschiedeten. Nach vielen Jahren priesterlichen Wirkens trat er in den Ruhestand und hinterließ eine Gemeinschaft, die sichtbar von seinem Einsatz und seiner Persönlichkeit geprägt ist.
Der Abschiedsgottesdienst wurde zu einem großen Zeichen der Verbundenheit. Die Pfarrkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, Fahnenabordnungen, Vereine und zahlreiche Gläubige aus allen Teilen der Pfarreiengemeinschaft waren gekommen, um gemeinsam Eucharistie zu feiern und ihrem Pfarrer „Vergelt’s Gott“ zu sagen. Die Feier war festlich gestaltet, getragen von Gesang, Gebet und einer spürbaren inneren Anteilnahme. Mehrere Geistliche konzelebrierten, was die kirchliche Gemeinschaft über die einzelnen Orte hinaus sichtbar machte.
In den Ansprachen wurde deutlich, wie vielseitig und verlässlich Pfarrer Schmidt gewirkt hat. Er war nicht nur Leiter der Pfarreiengemeinschaft, sondern vor allem Seelsorger, der nah bei den Menschen war: in der Liturgie, in der Begleitung von Familien, in Krankheit und Trauer, aber auch in den vielen kleinen Begegnungen des Alltags. Seine Handschrift zeigte sich im Aufbau und Zusammenhalt der Pfarreiengemeinschaft, die seit dem Jahr 2000 die Orte Bernhardswald, Lambertsneukirchen, Pettenreuth und Kürn verbindet.
Der Abschied war deshalb nicht nur ein offizieller Wechsel, sondern ein zutiefst persönlicher Moment. Dankesworte, Geschenke mit symbolischer Bedeutung und ehrliche Emotionen prägten die Feier. Viele brachten zum Ausdruck, dass Pfarrer Schmidt über Jahre hinweg Vertrauen aufgebaut und Glauben konkret erfahrbar gemacht hat. Gerade diese persönliche Nähe machte seinen Dienst für viele unersetzlich.
Mit dem Eintritt in den Ruhestand endet eine prägende Ära für die Pfarreiengemeinschaft. Gleichzeitig bleibt die Gewissheit, dass das, was gewachsen ist, weiterträgt. Die Gläubigen verabschieden ihren Pfarrer nicht einfach, sondern geben ihn im Gebet weiter in Gottes Hände – dankbar für das Vergangene und hoffnungsvoll für das, was kommt.

