Erstkommunion in Pettenreuth

Jesus will euer Freund sein!

Bei strahlendem Wetter nahmen zahlreiche Gottesdienstbesucher der Pfarrgemeinde Pettenreuth und dem Kuratbenefizium Kürn am Erstkommuniongottesdienst teil. 

Der Gottesdienst begann mit einem feierlichen Einzug der Erstkommunionkinder, einer großen Schar von Ministrantinnen und Ministranten, Notfallseelsorgerin Maria Plekat-Riemhofer, Gemeindereferentin Manuela Buchhauser und Pfarrvikar Amuthan. Dabei sangen sie das Lied „Du bist mitten unter uns.“

Zu Beginn hielt Manuela Buchhauser ein Freundschaftsarmband hoch. Wie zwei in besonderer Freundschaft verbundene Menschen ein solches Armband tragen, so ruft Jesus heute den Erstkommunionkindern zu: „Ihr seid meine Freunde.“ Die Erstkommunionkinder, die die Freundschaft mit Jesus Christus wünschen, haben sich durch den Besuch der Sonntag- und Weggottesdienste, durch den Religionsunterricht und die Vorbereitung bei den Tischgruppenstunden, auf das heutige Fest vorbereitet.

Die Lesung aus dem 1. Korintherbrief (11,23-26) stellte mit dem Abendmahl die Stiftung der Eucharistie in den Vordergrund. Das Evangelium nach Johannes (15,9-17) stand ganz im Zeichen der unendlichen Liebe Gottes. In dieser Liebe lädt Jesus ein: „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.“ 

In der als Dialogform angelegten Predigt entdeckten der Pfarrvikar und die Gemeinde-referentin ein großes Geschenk vor dem Altar, auf dem kein Absender stand. Alle Kommunionkinder durften das Geschenkpapier entfernen. Zu ihrem Erstaunen stellten sie fest, dass sich in dem großen Paket nur ein kleines Kuvert befand, in dem ein Brief ohne Absender lag. Darin stand: „Liebe Erstkommunionkinder, heute ist für euch ein wichtiger Tag, auf den ihr euch lange vorbereitet habt. Bestimmt erinnert ihr euch gerne an die Vorbereitungszeit zurück. (Besonders waren das Brotbacken und die Weggottesdienste, in denen sie vom Leben Jesu lernten, in Erinnerung.) Vertraut mir und dem, was ich euch gesagt habe. Was wichtig ist, soll wichtig bleiben. Dieses Geschenk ist ein Andenken, das ihr in Ehren halten sollt. Es hat nicht viel Geld gekostet. Es hält die Erinnerung an mich lebendig. Grüße an alle Erstkommunionkinder von Pettenreuth und Kürn.“ 

Niemand hatte die Karte unterschrieben. Außerdem befand sich noch eine Sprechblase in dem Karton mit der Aufschrift: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ 

Die Erstkommunionkinder erschlossen, dass dieser Brief von Jesus stammt. Dazu erläuterte Pfarrvikar Amuthan: „Die Gemeinschaft (lateinisch communio) ist das wichtigstes Geschenk am heutigen Festtag. Wie Jesus mit seinen Jüngern vor seinem Tod das Brot gebrochen hat, dürfen wir immer wieder am Altar des Herrn Abendmahl feiern. Je öfter ihr die Kommunion empfangt, desto tiefer und fester wird eure Gemeinschaft mit Jesus. Denn in jeder Kommunion schenkt sich Jesus unseren Herzen. Im gebrochenen Brot könnt ihr dem Auferstandenen immer wieder begegnen. Das ist das Geheimnis unseres Glaubens.“

Dann erneuerten die Erstkommunionkinder ihr Taufversprechen und baten in den Fürbitten darum, dass Jesus als Freund ihnen, ihren Eltern, Geschwistern, Paten, Großeltern, Freunden, aber auch Menschen, die sich eine tiefe Freundschaft mit Gott wünschen, Menschen, die nicht genug zu essen haben oder das Brot alleine und einsam essen müssen, erscheinen möge. Auch um ein gutes Miteinander in der Gemeinschaft der Kirche beteten sie. 

Zur Gabenbereitung durften die Erstkommunionkinder die Gaben zum Altar bringen, ehe Pfarrvikar Amuthan die Gaben segnete und feierlich das Hochgebet mit dem Abendmahl und der Wandlung als seinem Höhepunkt betete. Zum Vater unser und zum ersten Empfang der Heiligen Kommunion durften sich die Kinder um den Altar versammeln. 

Nach dem Schlussgebet segnete Pfarrvikar Amuthan alle Andachtsgegenstände, die die Erstkommunionkinder als Geschenke bekommen und mitgebracht hatten und spendete den feierlichen Schlusssegen. Der Gottesdienst endete mit dem gemeinsamen Singen des „Te Deum“. 

So bleibt es Vergelt´s Gott zu sagen

 - Pfarrvikar Amuthan, Gemeindereferentin Manuela Buchhauser und Notfallseelsorgerin Maria Plekat-Riemhofer für die würdevolle und feierliche Gestaltung des Erstkom-muniongottesdienstes

 - den zahlreichen Ministrantinnen und Ministranten

 - Mesner und Kommunionhelfer Michael Schmidhofer

 - dem Projektchor verschiedener Altersstufen unter der Leitung von Organistin Friederike Meier, der moderne dem Anlass angemessene Kirchenlieder für Kinder und Jugendliche vorbereitet hat (z. B. das „Kyrie eleison“ als Taize-Gesang)

 - Franziska und Alma Heinrich für das schöne Spielen der Streichinstrumente

 - unserem Bürgermeister Florian Obermeier für die Teilnahme

 - allen Erstkommunionkindern für den Eifer und das Engagement bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion und dem Erstkommuniongottesdienst

 - allen Eltern der Erstkommunionkinder, vor allem aber den Tischgruppenmüttern Frau Fischer, Frau Wolf, Frau Meindl und Frau Sauerer 


Möge es für alle Erstkommunionkinder ein erfülltes Fest sein. Mögen einige Erstkommunionkinder bald den Dienst als Ministrantin bzw. Ministrant antreten.

 (Thomas Meier, Sprecher OA Pettenreuth)

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